Die veränderte Arbeitswelt „erfordert neue Service-Konzepte“ schreibt das Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder in einem Themendossier „Facility Management für das New Normal“. Digitalisierung und Nachhaltigkeit blieben auch trotz Corona weiter wichtig, heißt es dort, Dienstleister und Berater unterstützten ihre Kunden bei neuen Betriebskonzepten. Denn die Rückkehr in Büros nach Corona stelle insbesondere Facility Manager vor eine anspruchsvolle Aufgabe: „Nur wenn Infektionsschutz gewährleistet ist, kann der Normalbetrieb wieder weitestgehend erfolgen.“

Beobachtungen, die wir als Dr. Sasse Gruppe auf breiter Ebene teilen. In zahlreichen Objekten und unterschiedlichen Branchen war seit Beginn der Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie unser Knowhow gefragt – sei es beim Entwickeln und Umsetzen verschärfter Hygienekonzepte, sei es bei der Realisierung konkreter Maßnahmen für Aufgaben, „die sowohl für unsere Kunden wie für unsere Teams in dieser Ausprägung und Intensität vorher nicht vorhanden oder absehbar waren“, wie Dr. Christine Sasse rückblickend analysiert.

Beispielhaft verweist sie auf den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), wo es galt, der Zurückhaltung der Passagiere durch offensive Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu begegnen: „Wir gehen davon aus, dass vieles von dem, was im Zuge der Pandemie in die Wege geleitet wurde, langfristig Bestand hat – manchmal in Variationen, manchmal in flexibler Form, die sich jederzeit dem aktuellen Bedarf anpassen lässt. Das Thema Sicherheit und Wohlbefinden im ÖPNV spielt bei der Akzeptanz von Angeboten die gleich wichtige Rolle wie für die Attraktivität eines Arbeitsplatzes,“ betont sie. „Wir stellen das nicht nur auf der Kundenseite fest, sondern auch bei unseren Mitarbeitern.“

Die Pandemie als Umleitung

Auch an anderer Stelle sieht die Dr. Sasse Gruppe in eigener Sache eher eine veränderte „Roadmap“ als einen Restart. „Unser Erfolg am Markt geht seit jeher darauf zurück, dass wir schnell, zuverlässig und nachhaltig mit Innovationen zu Lösungen beigetragen haben, die unseren Auftraggebern nicht nur im Augenblick nutzen, sondern langfristig“, erklärt Dr. Laura Sasse, Chief Digital Officer der Dr. Sasse Gruppe. „Gerade weil wir schon bei vielen Arbeitsprozessen und Dienstleistungen einen hohen Digitalisierungsgrad erreicht haben, bedeuteten die Marktfolgen der Pandemie für uns keinen Stopp, sondern eher eine Umleitung. Darum konnten wir unter den neuen Vorzeichen schon schnell wieder Fahrt aufnehmen.“

Sie sieht die Dr. Sasse Gruppe daher gut aufgestellt, einen weiteren von Lünendonk & Hossenfelder skizzierten Aufgabenbereich aktiv zu bedienen: „Den Wandel bei der Objektnutzung, wie er sich durch Homeoffice oder Videokonferenzen abzeichnet, haben wir als New Normal bei unseren Auftraggebern bereits erkannt und arbeiten gemeinsam mit ihnen an Ideen und Konzepten, um hier die gleiche Qualität der Sasse Service Excellence am Markt verfügbar zu machen wie vorher. Wir freuen uns, dass Lünendonk & Hossenfelder durch ihr neues Dossier unseren Kurs bestätigen – sowohl, was die organisatorische Seite des FM angeht, als auch, was die Menschen betrifft, die sich ihren Facilities wohl und sicher fühlen sollen.“ Wie die Marktanalytiker geht auch die Dr. Sasse Gruppe davon aus, dass die erzwungene Umorganisation der Arbeitsabläufe und -orte sich „vielfach als Entwicklungsbeschleuniger“ erweisen und dass das Wissen der FM-Anbieter insbesondere bei der Wirtschaftlichkeit veränderter Arbeits- und Lebenswelten stärker gefragt sein wird.