Flächenreinigung 2.0: Flughafen Düsseldorf und Sasse Aviation Service testen Reinigungsroboter

Hinweis für Redaktionen: Das Bild zeigt: Laura Sasse, CDO der Dr. Sasse Gruppe und Michael Hanné, Geschäftsführer des Düsseldorfer Flughafens


Dr. Sasse zum Brexit

Copyright: Immobilien Zeitung 2019

Copyright: Reinigungaktuell 2019

Copyright: „Immobilienwirtschaft“ ein Unternehmen der Haufe Group 2019

Copyright: Rationell Reinigen 2019

Copyright: IVD Immo Professional Süd 2018

 

Empirisch. Wissenschaftlich. Valide. Zum neunten Mal untersuchte das European Real Estate Brand Institute (REB-Institute) die Positionierung von
Deutschlands Immobilienunternehmen.

Das REB-Institute, die führende Plattform zur benchmarkfähigen Evaluierung von Unternehmensmarken, analysiert die Positionierung der wichtigsten Unternehmen der Immobilienwirtschaft in Deutschland.

Die stärksten Marken wurden am 15. Mai 2018 mit den REAL ESTATE BRAND AWARDS für Ihre Markenarbeit prämiert. Befragt wurden 22.819 Branchenexperten zu 421 Unternehmen im Erhebungszeitraum (Januar/März 2018)

Elf Branchensegmente, elf Sieger:
ARCHITEKTEN: AS+P
ASSET MANAGER: PATRIZIA
BANKEN: DG HYP
FACILITY MANAGER: Dr. Sasse
FONDS / INVESTOREN: Union Investment Real Estate
IMMOBILIEN ANWÄLTE: CLIFFORD CHANCE
IMMOBILIENBERATER: bulwiengesa
IMMOBILIENMAKLER: JLL
PROJEKTENTWICKLER: ART-INVEST
PORJEKTSTEUERER: Drees & Sommer
PROPERTY MANAGER: ECE Projektmanagement
REAL ESTATE BRAND VALUE STUDY – Leistungskennzahlen für die Markenarbeit

Wie ist meine Marke positioniert? Wie hoch ist ihr Wert? Wie entwickelt sie sich in den Augen der Stakeholder? Diese Fragen ernsthaft zu stellen, ist Aufgabe jedes erfolgreichen Unternehmens, das sich im Wettbewerb einen Vorteil verschaffen will. Detaillierte Kennzahlen und Insights darüber liefert ausschließlich das European Real Estate Brand Institute. Die Studie liefert als einzige wissenschaftlich abgesicherte, valide Ergebnisse für den Vergleich zum Wettbewerb. „Mit unserem Frühwarnsystem liefern wir Daten, Erkenntnisse und klare Handlungsempfehlungen, ohne die eine strategische Markenführung nahezu unmöglich ist“, sagt Harald Steiner, CEO des REB-Institute. „Schließlich liefert nur die genaue Kenntnis über die Positionierung der eigenen Marke
Grundlagen für das Brand Management“ ergänzt Carsten Baumgarth, Professor für Brand Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR, Berlin).

REB-Institute, REAL ESTATE BRAND BOOK und REAL ESTATE BRAND AWARD 2018

Das European Real Estate Brand Institute ist die führende Plattform zur Positionierungsbestimmung von Unternehmensmarken der europäischen Immobilienwirtschaft. Auf Grundlage der größten wissenschaftlich anerkannter Marken-Wert-Studie werden seit 2009 jährlich über 1.400 Immobilienunternehmen evaluiert. Als Berechnungsbasis dient das REB-BRAND POTENTIAL MODEL, ein Markenwertmodell, das qualitative und quantitative Methoden verbindet und eindeutige Ergebnisse abbildet. Das REAL ESTATE BRAND BOOK liefert jährlich aktualisiert Zahlen, Daten und Fakten der REB Brand Rankings sowie Insights zum Real Estate Brand Management. Die stärksten Marken werden für Ihre Leistungen in der Markenführung mit dem REAL ESTATE BRAND AWARD prämiert. Die Kür der Sieger mit der feierlichen Verleihung der begehrten Marken-Diamanten fand am 15. Mai im bcc Berlin Congress Center in Kooperation mit dem ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.) statt.

Kontakt
European Real Estate Brand Institute GmbH (REB-Institute)
Harald Steiner, Geschäftsführer/CEO
Luisenstraße 41, 10117 Berlin, Deutschland
Tel. +49 30 609 846 444
www.reb.institute

FACILITY MANAGEMENT im Interview mit Laura Sasse

Digitalisierung trifft Dienstleistung – Und was kommt jetzt?

Digitalisierung – dieses Wort ist quasi allgegenwärtig. Hinzukommen nun auch noch Begriffe wie Start-ups und Proptechs. Auf der diesjährigen Expo Real war das neue Real Estate Innovation Network (REIN) aus dem Stand erfolgreich. Wer die Digitalisierung verschläft, verschenkt Wachstumspotenziale heißt es. Doch worum geht es eigentlich, wenn wir über die fortschreitende Digitalisierung der Dienstleistung reden?

Längst geht es dabei nicht mehr nur um die Nutzung von neuester Software, Tablets oder Smartphones. Eine der zentralen Zielsetzungen der Digitalisierung ist die gesteigerte Produktivität im Unternehmen. Denn Fakt ist: Durch die Di gitalisierung lassen sich Prozesse effizienter, schneller und ganzheitlicher gestalten, als dies manuell und mit analogen Technologien möglich wäre. Dieser Bereich betrifft zwar alle Branchen, ist aber gerade für professionelle Dienstleister von besonderer Bedeutung, da während eines Auftrags oft viele Ansprechpartner, Geschäftspartner (und ggf. andere Dienstleister) in verschiedene Prozesse eingebunden werden müssen – und das bei jedem Projekt von neuem. Die verstärkte Orientierung an den veränderten Kundenwünschen führt darüber hinaus oft zu Veränderungen am Produkt, die auch alle nachgelagerten Prozesse betreffen. Dabei sollte jedoch eines klar sein: Di gitalisierung mehr ist als ein kurzlebiger Trend, und mehr als ein einmaliges Projekt innerhalb eines Unternehmens. Digitalisierung ist eine kontinuierliche Veränderung. Doch wie nutzt man die Chancen, die im „Digitalen Wandel“ stecken? Gemeinsam mit Laura Sasse, Chief Digital Officer der Dr. Sasse AG mit Sitz in München, geht FM-Redakteurin Kerstin Galenza dieser und anderen Fragen auf den Grund.

Liebe Frau Sasse, seit kurzem sind Sie als Chief Digital Officer verantwortlich für das Thema Digitalisierung im Unternehmen. Welche Schwerpunkte setzen Sie dabei?

Laura Sasse: In meiner Rolle als CDO bin ich verantwortlich für die digitale Transformation bei Sasse. Das heißt heute nicht mehr, basic digitale Mittel einzuführen. Als Ausgangspunkt stellen wir uns die Frage: „Wie können wir unsere Organisationsstruktur und unsere Zusammenarbeit so gestalten, dass wir als Unternehmen zukunftsfähig sind?“ Die Digitale Transformation betrifft das gesamte Unternehmen. Interne und externe Prozesse müssen im Sinne der Digitalisierung beleuchtet und analysiert werden. Ist der Prozess überhaupt noch relevant? Und wenn ja, kann er optimiert werden? Durch diese Analyse bekommt das Unternehmen sozusagen ein “Update”. So können unter Umständen auch ganz neue Produkte und Lösungen entwickelt werden. In diesem Sinne ist die digitale Transformation auch eine große Chance, neue Märkte zu erschließen.

Ein Problem der Digitalisierung ist jedoch die Schnelligkeit, mit der sich digitale Lösungen derzeit entwickeln. Ihre Kunden sind oftmals analog aufgestellte Mittelständler, die sich angesichts dieser Beschleunigung also fragen, wie und vor allem wie lange ihr bestehendes Geschäftsmodell, ihr Produkt, ihre Prozesse in der neuen Welt noch Bestand haben. Wie gehen Sie als Dienstleister damit um?

Sasse: Es geht nicht darum, Angst zu schüren. Vielmehr müssen  Kunde und Dienstleister partnerschaftlich Modelle entwickeln, die beiden Vorteile bieten und den Weg in die digitale Zukunft weisen.

Welche Geschäftsprozesse lassen sich durch die Digitalisierung Ihrer Meinung nach besonders gut optimieren?

Sasse: Durch die Digitalisierung lassen sich diverse Arbeitsprozesse optimieren – interne sowohl als auch externe. Prozesse werden gestrafft und transparenter gestaltet, so dass sie für Kunde und Dienstleister nachvollziehbar sind. Dabei haben wir die gesamte Prozesskette in Blick. Vernetzte Daten aus unterschiedlichen Quellen werden zukünftig bereits in die Leistungsplanung einfließen, um Dienstleistungen passgenau auf Kundenbedürfnisse zuzuschneiden. Die Ausführung der eigent lichen Leistung kann durch den Einsatz digitaler Technologien effizienter gestaltet werden und die digitale Qualitäts sicherung, Dokumentation und Abrechnung erhöhen die Transparenz. So bewegen wir uns in der FM Branche durch die Digitalisierung immer mehr hin zum Open Book Prinzip. Dies hat wichtige Vorteile – insbesondere die Kostensicherheit für den Kunden. Einsparungen können dann zwischen Kunde und Dienstleister aufgeteilt werden oder in neue Maßnahmen gesteckt werden. Durch die zeiteffizientere Gestaltung interner Prozesse entstehen weitere Ressourcen im Unternehmen, die das Kerngeschäft aktiver vorantreiben oder gar neue Produkte entwickeln können.

In vielen Bereichen des Facility Managements wie auch der Service-Erbringung ist spezifisches Fachwissen unverzichtbar. Inwieweit kann die Digitalisierung hierbei unterstützen?

Sasse: Spezifisches Fachwissen ist in unsere Branche extrem wichtig. Das fängt schon damit an, wie ich das Fensterleder am besten falte, um immer eine saubere Fläche zur Verfügung zu haben, bis hin zu komplexen technischen Anlagen, die gewartet und fachgerecht dokumentiert werden müssen, wo Anforderungen, Normen und Richtlinien eingehalten werden müssen. Natürlich setzen wir hier einen starken Akzent auf Schulungen und Fortbildungen. Aber gerade auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist der Einsatz digitaler Hilfsmittel ein ungeheures Plus. Durch Augmented Reality kann sich der Techniker vor Ort z.B. Unterstützung eines Experten aus der Ferne holen. In der Medizin ist dies bei besonders komplizierten Operationen, die in Afrika oder Asien durchgeführt werden, schon gang und gäbe. Das wird auch in der Facility Management Branche die Norm werden. Auf der anderen Seite können durch die Digitalisierung auch teilweise sprachliche Hürden beseitigt werden. Arbeitsanweisungen können bildhaft oder direkt in der Sprache der Servicekraft eingeblendet werden.