Es ist wie bei Hase und Igel: Wenn der Schnee kommt, ist der Sasse Winterdienst schon da. Für Kunden wie die Deutsche Bahn ist es essenziell, dass ihre Passagiere sicher und bequem ihren Zug erreichen oder verlassen können – auch wenn der Bahnsteig im Freien liegt. Darum sind unsere Teams in der kalten Jahreszeit stets bereit, die „himmlischen Überraschungen“ aus dem Weg zu räumen, die der Winter beschert. Bei Bedarf auch mehrmals täglich stellen sie sich mit ihrem Equipment den Herausforderungen von Wind und Wetter.

Wenn das Wetter Kapriolen schlägt, heißt es auch bei den Dienstplänen möglichen Risiken vorzubeugen. Zusätzlich zu den normalen Abläufen müssen auch flexible Elemente eingebaut werden, denn der Schnee fällt nicht nach Stundenplan, sondern wann er will. Mitunter gerät dann oft schon der Weg zur Arbeit zur Herausforderung. Schlechte Sicht bei Nacht und Niederschlag, schwierige Straßenverhältnisse, Verspätungen bei der S-Bahn – da bietet die Anfahrt schon einen Vorgeschmack auf die Begleitumstände, unter denen anschließend die Arbeit erledigt werden muss. Umso höher ist die Leistung einzuschätzen, die die Kolleginnen und Kollegen dann in den Objekten vollbringen, die ihnen anvertraut sind.

Bei großen Objekten wie Bahnhöfen oder Flughäfen gilt es, rechtzeitig ausreichend Personal zu rekrutieren sowie die nötigen Maschinen bereitzustellen und deren Funktionsfähigkeit abzusichern. Der Fuhrpark zum Beispiel, den die Parolex am Münchner Flughafen im Winterdienst einsetzt, ist gewaltig: So sind zum Räumen des Vorfelds 15 Großtraktoren im Einsatz, dazu kommen drei Kleinräumfahrzeuge für die Baustellen und Finger-Positionen oder ein Handräumer und ein Sprühertrupp zum Enteisen der Fluggastbrücken. Weitere 21 Fahrzeuge werden benötigt, um den Schnee auf Zubringern, Parkplätzen, Haltestellen oder Gehwegen auf dem öffentlich zugänglichen Flughafen-Areal zu beseitigen. Damit Mitarbeiter, Partner und Reisende erzählen können: „Als wir ankamen, war der Winter schon verräumt.“